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Institut für Allgemeinmedizin
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Institut für Allgemeinmedizin
Direktor: Prof. Dr. St. Gesenhues

Pressespiegel

Pressemitteilung der Ärztekammer Nordrhein vom 2. Februar 2012

Universitäten schließen sich zusammen: Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW

Zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung

Essen, 2.2.2012. Mit dem Ziel, die Allgemeinmedizin in Nordrhein-Westfalen zu stärken, ist der „Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW“ am 1. Februar 2012 gegründet worden. Die allgemeinmedizinischen Abteilungen und Institute der Universitäten Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Duisburg/Essen, Köln, Münster und Witten/Herdecke werden das Beste aus den Regionen zusammenführen. Ziel sei es, die Allgemeinmedizin in Lehre, Forschung, Fort- und Weiterbildung zu stärken.

Eine evidenzbasierte klinische Weiterbildung der angehenden Hausärzte und eine versorgungsrelevante Forschung soll allen Patientinnen und Patienten in NRW zu Gute kommen, darin waren sich die Teilnehmer der Gründungsveranstaltung einig.

Zum Sprecher des Kompetenzverbundes wurde Professor Dr. Stefan Gesenhues, Universität Duisburg/Essen, gewählt.

Stellvertreter sind Professor Dr. Herbert Rusche, Universität Bochum, und Dr. Klaus Weckbecker von der Universität Bonn.

Die Initiative für den hausärztlichen Nachwuchs soll unter anderem die Weiterbildungsverbünde für Allgemeinmedizin in Nordrhein unterstützten. Nach Angaben der Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe müssen rund 380 Hausärzte jährlich nachrücken, um die Patienten-Versorgung sicherzustellen. Der Kompetenzverbund wird sich dafür einsetzen.
 

Nähere Informationen:

„Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW“: Sprecher Professor Dr. Stefan Gesenhues, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, UK Essen, Hufelandstraße. 55, 45122 Essen

0201 / 8 77 86 90, 0201 / 87 78 69 20

stefan.gesenhues@uk-essen.de

Pressemitteilung 23.Juli 2007 (von Dr. Th. Quellmann)

Uni fördert Ausbildung des Hausärztenachwuchses: Praktisches Jahr in der Allgemeinpraxis

Am Klinikum Essen wird von dem Institut für Allgemeinmedizin unter Leitung von Herrn Professor Dr. Stefan Gesenhues der hausärztliche Nachwuchs gefördert. Seit dem Wintersemester 2006/2007 haben Studenten der hiesigen Universität erstmals die Möglichkeit, den letzten Abschnitt ihrer klinischen Ausbildung in einer Allgemeinpraxis zu absolvieren.

Die neue Ausbildungsordnung für Ärzte ( Approbationsordnung) sieht diese Möglichkeit erstmals vor und die ersten Studierenden haben davon erfolgreich Gebrauch gemacht.
Speziell für diesen Ausbildungsabschnitt wurde von wissenschaftlichen Mitarbeitern des Institutes ein Curriculum entwickelt, das die wesentlichen Lehrinhalte und die erforderlichen Lernziele für die Studierenden auflistet. Für die extrauniversitäre Ausbildung hat das Institut für Allgemeinmedizin besonders qualifizierte Lehrpraxen in Abstimmung mit dem Dekan der Medizinischen Fakultät akkreditiert. Diese sind eng an die Lehre der Universität angebunden und haben die Verpflichtung, die eigene Lehrkompetenz in hochschuldidaktischen Seminaren zu verbessern.
"Das PJ (Praktische Jahr) in der Allgemeinmedizin bietet dem ärztlichen Nachwuchs die Möglichkeit, sich mit den vielfältigen Aufgaben eines Hausarztes vertraut zu machen und durch den engen Kontakt zu seinem Lehrarzt Freude an dieser Form der Berufsausübung gewinnen", so Professor Gesenhues.

Das Team um den Institutsdirektor sieht in dem PJ Allgemeinmedizin eine große Chance, dem drohenden Hausarztmangel durch engagierte Lehrärzte entgegen zu wirken.
Die Dramatik dieser Entwicklung wird deutlich, wenn man die Daten der Ärztekammern nachliest: weniger als 500 Ärzte schließen im Jahr die Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin ab, mehr als 7500 Hausärzte werden in den nächsten Jahren in Deutschland benötigt. ( www.aekwl.de)

"Wir gehen das Thema an" lautet die Devise des neu gegründeten Institutes für Allgemeinmedizin.

Pressemitteilung Essen, 28. Februar 2007 (von Dr. Th. Quellmann)

Institut für Allgemeinmedizin setzt auf Lehre und Versorgungsforschung

Im Januar 2007 wurde das Institut für Allgemeinmedizin an der Universität Duisburg Essen unter Leitung von Herrn Professor Dr. med. Stefan Gesenhues gegründet. Mit der Anerkennung als Institut wurde die Medizinische Fakultät dem Bestreben der Fachgesellschaften und der Politik gerecht, an den westdeutschen Hochschulen zunehmend die Inhalte zu vermitteln, die für den großen Teil der Bevölkerung in der Primärversorgung erforderlich sind.

Mit Unterstützung von vier wissenschaftlichen Mitarbeitern und zehn Lehrbeauftragten sowie ca. 200 ausgesuchten Lehrpraxen im Ruhrgebiet organisiert das Institutsteam eine praxisorientierte Ausbildung. Diese beginnt für die Studierenden schon am ersten Tag im Klinikum an der Hufelandstrasse, wenn sie fallorientiert in Kleingruppen reale Patientenfälle bearbeiten lernen und dabei gleichzeitig die künftigen Anforderungen der Terminologie , der Anatomie , Physiologie und Biochemie interdisziplinär erfahren.

Ein wesentlicher Baustein des frühen Patientenbezuges ist das Verständnis für Kommunikation, eine Lehreinheit des Institutes, die für die Erstsemester verpflichten ist. Bis zum Examen werden die Studierenden dann von den verschiedensten praxisbezogenen Unterrichtsveran-staltungen begleitet, die im Vorfeld einer hochschuldidaktischen Prüfung seitens des Institutes unterzogen und von den Studierenden evaluiert werden.
"Lehren und Lernen kann Spaß machen", so Professor Gesenhues, der mit seiner Mannschaft einen Preis für gute Lehre an der Fakultät errungen hat.

"Auch in der Versorgungsforschung werden wir unsere Position finden", gibt der Institutsdirektor bekannt, der damit die exponierte Stellung der klinischen Forschung an der Fakultät unterstützen möchte.
"Es bestehen seit Jahren erfolgreiche Kooperationen mit verschieden Kliniken und Instituten, die wir mit unseren Daten aus der Primärversorgung beleben können".

Ein besonderer Forschungsauftrag wartet auf das Institut hinsichtlich Fragen zur Prävention und Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt.
"Hier hat der Hausarzt enorme Kenntnisse, die es zu nutzen gilt, um prospektiv schützend auf die Werktätigen einwirken zu können".

Die Mitarbeiter des Instituts sind zuversichtlich, dass entsprechende erforderliche Drittmittel für dieses überaus spannende Projekt mobilisiert werden.