
Institut für Allgemeinmedizin
Direktor: Prof. Dr. St. Gesenhues
| Datum: | 05.04.2013 |
| Quelle: | Deutsches Ärzteblatt vom 5. April 2013 |
| Datum: | 28.02.2013 |
| Quelle: | Medecon Ruhr vom 28.02.2013 |
| Datum: | 02.01.2013 |
| Quelle: | www.derwesten.de |
| Datum: | 15.06.2012 |
| Quelle: | www.aerzteblatt.de |
| Datum: | 10.05.2012 |
| Quelle: | www.derwesten.de |
| Datum: | 22.02.2012 |
| Quelle: | www.medeconruhr.de |
KÖLN(iss)
In Nordrhein-Westfalen wollen sich die Allgemeinmediziner an den Universitäten gemeinsam für die Sicherung der hausärztlichen Versorgung im Land einsetzen.
Zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung
Essen, 2.2.2012. Mit dem Ziel, die Allgemeinmedizin in Nordrhein-Westfalen zu stärken, ist der „Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW“ am 1. Februar 2012 gegründet worden. Die allgemeinmedizinischen Abteilungen und Institute der Universitäten Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Duisburg/Essen, Köln, Münster und Witten/Herdecke werden das Beste aus den Regionen zusammenführen. Ziel sei es, die Allgemeinmedizin in Lehre, Forschung, Fort- und Weiterbildung zu stärken.
Eine evidenzbasierte klinische Weiterbildung der angehenden Hausärzte und eine versorgungsrelevante Forschung soll allen Patientinnen und Patienten in NRW zu Gute kommen, darin waren sich die Teilnehmer der Gründungsveranstaltung einig.
Zum Sprecher des Kompetenzverbundes wurde Professor Dr. Stefan Gesenhues, Universität Duisburg/Essen, gewählt.
Stellvertreter sind Professor Dr. Herbert Rusche, Universität Bochum, und Dr. Klaus Weckbecker von der Universität Bonn.
Die Initiative für den hausärztlichen Nachwuchs soll unter anderem die Weiterbildungsverbünde für Allgemeinmedizin in Nordrhein unterstützten. Nach Angaben der Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe müssen rund 380 Hausärzte jährlich nachrücken, um die Patienten-Versorgung sicherzustellen. Der Kompetenzverbund wird sich dafür einsetzen.
Nähere Informationen:
„Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW“: Sprecher Professor Dr. Stefan Gesenhues, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, UK Essen, Hufelandstraße. 55, 45122 Essen
0201 / 8 77 86 90, 0201 / 87 78 69 20
stefan.gesenhues@uk-essen.de
Umfrage belegt: Unnötige Immunisierung ist häufigster Fehler beim Impfen
Salzburg(eis)
Fehler beim Impffen passieren in den meisten Praxen, wie eine Umfrage unter Hausärzten ergeben hat. Sie lassen sich nur duch präzises Management vermeiden.
| Datum: | August 2011 |
| Quelle: | www.aekno.de |
Am Klinikum Essen wird von dem Institut für Allgemeinmedizin unter Leitung von Herrn Professor Dr. Stefan Gesenhues der hausärztliche Nachwuchs gefördert. Seit dem Wintersemester 2006/2007 haben Studenten der hiesigen Universität erstmals die Möglichkeit, den letzten Abschnitt ihrer klinischen Ausbildung in einer Allgemeinpraxis zu absolvieren.
Die neue Ausbildungsordnung für Ärzte ( Approbationsordnung) sieht diese
Möglichkeit erstmals vor und die ersten Studierenden haben davon erfolgreich
Gebrauch gemacht.
Speziell für diesen Ausbildungsabschnitt wurde von wissenschaftlichen
Mitarbeitern des Institutes ein Curriculum entwickelt, das die wesentlichen
Lehrinhalte und die erforderlichen Lernziele für die Studierenden auflistet.
Für die extrauniversitäre Ausbildung hat das Institut für Allgemeinmedizin
besonders qualifizierte Lehrpraxen in Abstimmung mit dem Dekan der Medizinischen
Fakultät akkreditiert. Diese sind eng an die Lehre der Universität angebunden
und haben die Verpflichtung, die eigene Lehrkompetenz in hochschuldidaktischen
Seminaren zu verbessern.
"Das PJ (Praktische Jahr) in der Allgemeinmedizin bietet dem ärztlichen
Nachwuchs die Möglichkeit, sich mit den vielfältigen Aufgaben eines Hausarztes
vertraut zu machen und durch den engen Kontakt zu seinem Lehrarzt Freude an
dieser Form der Berufsausübung gewinnen", so Professor Gesenhues.
Das Team um den Institutsdirektor sieht in dem PJ Allgemeinmedizin eine große
Chance, dem drohenden Hausarztmangel durch engagierte Lehrärzte entgegen zu
wirken.
Die Dramatik dieser Entwicklung wird deutlich, wenn man die Daten der
Ärztekammern nachliest: weniger als 500 Ärzte schließen im Jahr die Ausbildung
zum Facharzt für Allgemeinmedizin ab, mehr als 7500 Hausärzte werden in den
nächsten Jahren in Deutschland benötigt. ( www.aekwl.de)
"Wir gehen das Thema an" lautet die Devise des neu gegründeten Institutes für Allgemeinmedizin.
Im Januar 2007 wurde das Institut für Allgemeinmedizin an der Universität Duisburg Essen unter Leitung von Herrn Professor Dr. med. Stefan Gesenhues gegründet. Mit der Anerkennung als Institut wurde die Medizinische Fakultät dem Bestreben der Fachgesellschaften und der Politik gerecht, an den westdeutschen Hochschulen zunehmend die Inhalte zu vermitteln, die für den großen Teil der Bevölkerung in der Primärversorgung erforderlich sind.
Mit Unterstützung von vier wissenschaftlichen Mitarbeitern und zehn Lehrbeauftragten sowie ca. 200 ausgesuchten Lehrpraxen im Ruhrgebiet organisiert das Institutsteam eine praxisorientierte Ausbildung. Diese beginnt für die Studierenden schon am ersten Tag im Klinikum an der Hufelandstrasse, wenn sie fallorientiert in Kleingruppen reale Patientenfälle bearbeiten lernen und dabei gleichzeitig die künftigen Anforderungen der Terminologie , der Anatomie , Physiologie und Biochemie interdisziplinär erfahren.
Ein wesentlicher Baustein des frühen Patientenbezuges ist das Verständnis für
Kommunikation, eine Lehreinheit des Institutes, die für die Erstsemester
verpflichten ist. Bis zum Examen werden die Studierenden dann von den
verschiedensten praxisbezogenen Unterrichtsveran-staltungen begleitet, die im
Vorfeld einer hochschuldidaktischen Prüfung seitens des Institutes unterzogen
und von den Studierenden evaluiert werden.
"Lehren und Lernen kann Spaß machen", so Professor Gesenhues, der mit seiner
Mannschaft einen Preis für gute Lehre an der Fakultät errungen hat.
"Auch in der Versorgungsforschung werden wir unsere Position finden", gibt der
Institutsdirektor bekannt, der damit die exponierte Stellung der klinischen
Forschung an der Fakultät unterstützen möchte.
"Es bestehen seit Jahren erfolgreiche Kooperationen mit verschieden Kliniken und
Instituten, die wir mit unseren Daten aus der Primärversorgung beleben können".
Ein besonderer Forschungsauftrag wartet auf das Institut hinsichtlich Fragen zur
Prävention und Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt.
"Hier hat der Hausarzt enorme Kenntnisse, die es zu nutzen gilt, um prospektiv
schützend auf die Werktätigen einwirken zu können".
Die Mitarbeiter des Instituts sind zuversichtlich, dass entsprechende erforderliche Drittmittel für dieses überaus spannende Projekt mobilisiert werden.